Bündnis Bienenschutz

Industrielle Agrarproduktion belastet die Bienen-Gesundheit durch Pestizide und den ständig fortschreitenden Verlust blühender Pflanzenvielfalt unserer Landschaften.


Das „Bündnis zum Schutz der Bienen“, ist ein Zusammenschluss von 15 Verbänden der Imkerschaft, des Naturschutzes und der Lebensmittelwirtschaft und wird von der Aurelia Stiftung betreut. Seit der Gründung im Jahr 2006 erzielte es auch mit juristischen Mitteln wichtige Erfolge für Bienen und Umwelt auf nationaler und europäischer Ebene. Das Bündnis wurde auf Initiative des Imkermeisters Thomas Radetzki gegründet.

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Neonicotinoide

Die EU-Kommission hat 2013 die Genehmigungen von bienengefährlichen Wirkstoffen (Neonicotinoide und Fipronil) beschränkt. Es handelt sich um hochwirksame Nervengifte, welche eine große Gefahr für unsere Umwelt und insbesondere die Bienen darstellen. Hiergegen klagen Bayer, Syngenta und BASF vor dem Europäischen Gerichtshof (EuGH). Drei Imkerverbände aus dem Netzwerk „Bündnis zum Schutz der Bienen“ Unterstützen die Position der EU Kommission als sogenannte „Streithelfer“ in den Gerichtsverfahren. Die mündlichen Verhandlungen stehen nun an, aber die Streitkasse des Bündnisses ist leer.

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Honig und Gentechnik

Das Bündnis zum Schutz der Bienen hat mit seinen Klagen zum Schutz vor Verunreinigung von Honig durch Gentechnisch veränderten Pollen seit 2006 wesentlich dazu beigetragen, dass Deutschland bisher gentechnikfrei blieb. Mit Karl Heinz Bablok sind wir durch alle Instanzen gegangen. Das spektakuläre „Honigurteil“ des EuGH sollte Imkern und Verbrauchern Schutz gewähren. 2013 hat sich das Bundesverwaltungsgericht in Leipzig aber einer Umsetzung entziehen können, weil die die EU Kommission für eine Änderung der gesetzlichen Grundlagen des Honigurteils gesorgt hatte. Um unseren Schutzanspruch trotzdem durchzusetzen, haben wir eine Beschwerde beim Bundesverfassungsgericht eingelegt. Eine Antwort steht bis heute noch aus. Allerdings haben sich die Rahmenbedingen in Europa verschlechtert.

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Nationaler Bienenaktionsplan

Berlin: Die Aurelia Stiftung und der Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND) haben umfassende Maßnahmen zum Schutz bestäubender Insekten wie Bienen und Hummeln gefordert. Angesichts schwindender Bestände bei den zur Befruchtung von Nutz- und Wildpflanzen wie Obstbäumen, verschiedenen Gemüsesorten, Kräutern und Blumen unverzichtbaren Bestäuberinsekten müsse Bundeslandwirtschaftsminister Christian Schmidt endlich seine Zusagen für mehr Bienenschutz umsetzen.

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Beteiligte Organisationen


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Stichwort: "Rechtshilfe zum Schutz der Bienen“