Unsere Kampagnen – aktuell

Europäische Bürgerinitiative „Bienen und Bauern retten!“

Zusammen mit sechs Partnerorganisationen haben wir die Europäische Bürgerinitiative (EBI) „Save Bees and Farmers“ („Bienen und Bauern retten“ ) ins Leben gerufen. Aus dieser basisdemokratischen Initiative erwächst seit dem Sommer 2019 ein europaweites zivilgesellschaftliches Bündnis von inzwischen über 140 Partnerorganisationen zur Rettung der Artenvielfalt und bäuerlichen Landwirtschaft. Die Kernforderungen der Bürgerinitiative an den EU-Gesetzgeber: den Einsatz synthetischer Pestizide beenden und Bäuerinnen und Bauern bei der Umstellung zu einer gesunden und nachhaltigeren Produktionsweise helfen.

Ziel: 113.000 €
56.000 € Spenden fehlen noch
Projektträger: Aurelia Stiftung & Partner
Zeitraum: 2019 bis 2021
Stand: 11/2020

Auf den Äckern und Feldern Europas verschwinden die Bienen und verstummen die Vögel. Gleichzeitig geht die Anzahl der landwirtschaftlichen Betriebe dramatisch zurück. Dieses Arten- und Höfe-Sterben lässt sich eindeutig auf das aktuelle Modell industrieller Landwirtschaft zurückführen. Wir brauchen einen ambitionierten, aber realistischen Systemwandel, der nur mit einem konsequenten Ausstieg aus der Nutzung synthetischer Pestizide möglich ist. Es ist entscheidend, dass hierbei trag- und umsetzbare Lösungen für die Bäuerinnen und Bauern gefunden werden.

Europäische Bürgerinitiative

Mit der EBI „Save Bees and Farmers“ wollen wir an die Wurzel des Problems auf europäischer Ebene gehen. Denn hier werden die maßgeblichen Weichen für oder gegen eine bienen- und bauernfreundliche ökologische, gemeinwohlorientierte Landwirtschaft gestellt. Weit über 300 Milliarden Euro, das sind über 30 % des gesamten Budgets der Europäischen Union, fließen im aktuellen Finanzrahmen in die Gemeinsame Agrarpolitik (GAP).

Industriell orientierte Großbetriebe werden bislang pauschal am stärksten gefördert, trotz der fatalen Konsequenzen. Bäuerliche und ökologische Betriebe, die durch ihre Fruchtfolgen und ihren weitgehenden Verzicht auf synthetischen Pflanzenschutz Struktur- und Artenvielfalt gewährleisten, werden benachteiligt.

Um die Artenvielfalt zu schützen und unsere Bäuerinnen und Bauern dabei zu unterstützen, sich von der chemiegestützten Agrarindustrie unabhängig zu machen, fordern wir die Europäische Kommission dazu auf:

  1. den Einsatz synthetischer Pestizide in der EU-Landwirtschaft schrittweise bis 2030 um 80 % zu reduzieren und bis 2035 komplett darauf zu verzichten.
  2. die Landwirtschaft selbst zu einer Triebkraft für die Wiederherstellung der Biodiversität umzugestalten.
  3. die Bäuerinnen und Bauern bei dem notwendigen Übergang zu einer bienenfreundlichen, ökologischen Agrarkultur finanziell und fachlich zu unterstützen.

Hierfür müssen wir bis Ende September europaweit (d.h. in mindestens sieben EU-Ländern) eine Million Unterschriften sammeln. Dadurch verpflichten wir die EU, sich mit diesem Thema zu befassen.

Auf www.aurelia-bienenundbauern.de haben wir eine deutschsprachige Kampagnenwebseite eingerichtet, über die Unterstützer*innen sich informieren und direkt unterschreiben können.

Jetzt unterschreiben

Benötigte Finanzmittel

Die Vorbereitung und Durchführung der EBI erfordern ein umfassendes sechsstelliges Budget, welches durch den Trägerkreis aus sieben Organisationen verantwortet wird. Die Organisationen bringen dabei Eigenleistungen ein und gehen in unterschiedlichem Umfang, etwa durch die Einstellung zusätzlicher Mitarbeiter*innen, in Vorleistung. Der oben genannte Finanzbedarf umfasst den Aufwand, der direkt bei der Aurelia Stiftung entsteht und der nur durch Spenden an die Stiftung gedeckt werden muss.

 

Die Projektskizze gibt es hier zum Download:

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Stiften

Ihren Nachlass oder Schenkungsvermögen können Sie bei der Aurelia Stiftung nachhaltig in den Dienst von Bienen und gesellschaftlichem Engagement für Biodiversität stellen.

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Spenden

Ihre Spende wirkt in sinnvollen und zielgerichteten Projekten für die Bienen. Nur mit Ihrer Hilfe können wir unabhängig für eine gemeinwohlorientierte ökologische und bienenfreundliche Land(wirt)schaft eintreten.

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