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10.000 Fußabdrücke für die Agrarwende

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Die „Wir haben es satt“-Protest-Aktion am Samstag, 16.01.2021 war ein voller Erfolg. Mehr als 10.000 Menschen haben sich von zuhause aus beteiligt, indem sie Plakate mit ihren Fuß- und Schuhabdrücken und ihren persönlichen Forderungen für eine Agrarwende an uns geschickt haben. Trotz der aktuellen Corona-Lage konnten wir so sicher und pandemiekonform für eine zukunftsfähige Agrarpolitik demonstrieren.

Dieses Jahr haben wir aufgrund der derzeitigen Corona-Lage mit Abstand und Maske und mit sehr viel weniger Menschen vor Ort demonstriert, als wir es aus den letzten Jahren kennen. Als Mitglied im Trägerkreis des „Wir haben es satt“-Bündnisses war die Aurelia Stiftung bei der Protestaktion wieder vorne mit dabei.

Um 8:30 Uhr trafen wir uns vor dem Kanzleramt, um unsere Wagen für die in diesem Jahr sehr reduzierte Trecker-Demo zu schmücken. Unterstützt wurden wir von dem Brandenburger Imker Jasper Heilmann und der Mellifera Regionalgruppe Berlin. Die zentrale Botschaft auf unseren Wagen war die Forderung für ein sofortiges Neonicotinoid-Verbot und eine insektenfreundliche Landwirtschaft.

Ab 10 Uhr ging es dann mit Tempo 20 und rund 20 Treckern aus Berlin und Umgebung zur CDU-Parteizentrale. Dort hielt unter anderem Georg Janßen von der Arbeitsgemeinschaft bäuerliche Landwirtschaft e.V. (AbL) vor versammelter Presse eine flammende Rede über die fehlgeleitete Agrarpolitik der aktuellen Bundesregierung. Im Anschluss entstand noch ein starkes Protestbild: Einer der Trecker fuhr mit einem grün besprühtem Reifen über ein Plakat, auf dem stand: „15 Jahre CDU Agrarpolitik hinterlassen Spuren: Höfesterben, Dumpingpreise, Klimakrise. Gemeinsam können wir das besser!“

Tausende beteiligen sich an „Aktion Fußabdruck“

Das Trägerkreis-Bündnis hatte im Vorfeld der Protest-Aktion dazu aufgerufen, den Protest mit der „Aktion Fußabdruck“ von zuhause aus zu unterstützen. Rund 10.000 Menschen haben mitgemacht und Plakate mit ihren Fußabdrücken und Wünschen für eine Agrarwende eingesendet. Auf der Wiese vor dem Kanzleramt haben wir Wäscheleinen gespannt, an denen wir die Plakate aufgehängt haben. Daraus ist ein beeindruckendes Meer aus Fußabdrücken entstanden. So konnten wir trotz Pandemie gemeinsam, aber pandemiekonform, für eine bäuerlich-ökologischere Landwirtschaft und artgerechte Tierhaltung, für Klimagerechtigkeit und globale Solidarität protestieren.

Ordnerinnen und Ordner haben dabei stets darauf geachtet, dass genügend Abstand gehalten wurde. Die Maskenpflicht wurde sehr konsequent eingehalten. Wir danken dem Organisations-Team des „Wir haben es satt“-Bündnisses, dass alles so geordnet und pandemiekonform abgelaufen ist. Unser Protest wurde von vielen Medien aufgegriffen. Wir sind froh, wieder mit dabei gewesen zu sein.

Noch mehr Fotos und Infos zu der Aktion finden Sie auf www.wir-haben-es-satt.de.

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