Bündnis zum Schutz der Bienen

Um Abhilfe zu schaffen und eine ökologisch orientierte Lebens­mittel­erzeugung zu fördern, betreibt die Aurelia Stiftung verschiedene Kampagnen, fördert Projekte und organisiert das Bündnis zum Schutz der Bienen.


Das „Bündnis zum Schutz der Bienen“, ist ein Zusammenschluss von 15 Verbänden der Imkerschaft, des Naturschutzes und der Lebensmittelwirtschaft und wird von der Aurelia Stiftung betreut. Seit der Gründung im Jahr 2006 erzielte es auch mit juristischen Mitteln wichtige Erfolge für Bienen und Umwelt auf nationaler und europäischer Ebene. Das Bündnis wurde auf Initiative des Imkermeisters Thomas Radetzki, Vorstand der Aurelia Stiftung, gegründet.

Aktuelle Themen des Bündnis sind die Verunreinigung von Honig durch den Anbau von gentechnisch veränderten Pflanzen und die gesundheitsschädlichen Wirkungen von Nervengiften (Neonicotinoiden) als Pflanzenschutzmittel. Bei diesen Themen wird nicht nur inhaltlich im Interesse von Umwelt, Artenvielfalt sowie Gesundheitsvorsorge für Mensch und Tier argumentiert. In Anbetracht von starken Lobbyinteressen und politischen Hemmnissen fordert das Bündnis Deutsche und Europäische Institutionen mit juristisch qualifizierten Schriftsätzen zu Maßnahmen auf. Dabei vertritt uns Dr. Achim Willand von der Berliner Kanzlei GGSC Gaßner, Groth, Siederer & Coll. Die Kanzlei recherchiert, ob die Anliegen gerichtlich durchsetzbar sein könnten und wer als Kläger legitimiert ist. Bei bei Aussicht auf Erfolg werden gerichtliche Klagen geführt und dafür Sponsoren und Spender gesucht. Obwohl solche Verfahren im Dienste von Bienen und Allgemeinheit stehen, sind die Spenden leider nicht bei allen Themen steuerlich absetzbar. Entsprechende Hinweise und Bankverbindungen stehen bei den Projekten.

Die Aktivitäten des Bündnis und auch die der Aurelia Stiftung selbst, stehen in enger Abstimmung mit dem sogenannten Runden Tisch Gentechnik. In der Runde treffen sich seit vielen Jahren kleine und große Organisationen, die sich kritisch mit der Nutzung gentechnisch veränderter Organismen in der Landwirtschaft beschäftigen. Dazu gehören Verbände des Umwelt- und Naturschutz-, der Land- und Lebensmittelwirtschaft, Saatgutinitiativen und andere. Imkermeister Thomas Radetzki arbeitet seit 2006 mit und bringt als Aurelia Vorstand die speziellen Gesichtspunkte der Imker ein. Der runde Tisch ist eine Institutionell nicht gebundene, freie Arbeitsgruppe, die durch ihren informellen und persönlichen Arbeitsstil sehr effektiv arbeitet. Die Treffen finden in sechs- bis achtwöchigem Abstand statt. Themen sind insbesondere das deutsche und europäische Gentechnikrecht, Glyphosat, Anbauzulassungen für gentechnisch veränderte Pflanzen (GVO) und die neuen Regelungen zum Ausstieg einzelner EU Mitgliedsstaaten beim Anbau von zugelassenen GVO (OptOut). Auch die neuen Techniken zur Veränderung des Genoms (CRISPR) und deren umstrittene Regulierung, die Nulltoleranz für Saatgut usw. sind Themen.
Die Positionen der Parteien, der Bundesregierung und Bundesländer, der Europäischen Institutionen sowie der Einfluss der Industrie und des Bauernverbandes darauf werden verfolgt. Über die Inhalte und Strategie von Maßnahmen wird diskutiert. Mitarbeiter des „Informationsdienstes Gentechnik“ arbeiten ständig mit und sorgen dafür, dass das geballte Wissen des runden Tisches in qualifizierter aber verständlicher Form über das Internetportal www.keine-gentechnik.de für jedermann zugänglich ist.

Stellungnahme vom 31.12.2016 für den landwirtschaftlichen Ausschuss des Bundestages zur Nulltoleranzregelung für GVO bei Saatgut.
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