Bienen und Bestäubung

Honigbienen nehmen durch ihre Bestäubungsarbeit eine Schlüsselfunktion im Naturhaushalt wahr. Die Stabilität des Ökosystems, die Fruchtbarkeit unserer Landschaften und unsere Ernährung sind in hohem Maße von Bienen abhängig und durch das auch von der UNO dokumentierte Bienensterben gefährdet.


Die Honigbienen steuern jährlich ca. 150 Milliarden Euro zur Weltwirtschaft bei

Sie verhelfen den meisten der auf Bestäubung angewiesenen Wild- und Kulturpflanzen zur Frucht- und Samenbildung. Erst durch ihre akute Gefährdung dringt die Schlüsselfunktion, die Wild- und Honigbienen im Naturhaushalt wahrnehmen, ins öffentliche Bewusstsein. Die Food and Agriculture Organization der UNO (FAO) sieht im Bienensterben eine Gefährdung der globalen Ernährungssicherheit und Biodiversität. Das heißt nicht mehr und nicht weniger, als dass die Gesundheit der Bienen auch für die Weltwirtschaft systemrelevant ist.

Entstehung & Aufgaben (pdf/81 KB)

In den letzten Jahren haben Imker weltweit mit erheblichen Völkerverlusten zu kämpfen

Die Ursachen sind komplex und vielschichtig, doch in der Summe ergibt sich ein dramatisches Bild. Das United Nation Environment Programme (UNEP) dokumentiert als wichtigste Ursachen des Bienensterbens die fortschreitende Intensivierung der Agrarproduktion durch Monokulturen, Unkrautbekämpfungs- und Pflanzenschutzmittel sowie Gentechnik und den damit verbundenen Verlust von blühenden Pflanzenbeständen. Das UNEP nennt als weitere Gefährdungen die globale Verschleppung von Bienenkrankheiten, eine primär auf Honigertrag ausgerichtete Imkereitechnik und den Verlust genetischer Vielfalt der Honigbienen durch künstliche Königinnenzucht.

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