Matinée und Auktion „Die Biene als Muse“

Die Aurelia Stiftung lädt ein zur Matinée und Auktion „Die Biene als Muse“. Am Sonntag, den 11. November 2018 um 11:00 Uhr im Löwenpalais in der Koenigsallee 30-32, 14193 Berlin-Grunewald.


Auktionsleitung: Christiane Gräfin zu Rantzau, Christie’s
Am Sonntag, den 11. November 2018 um 11:00 Uhr
Besichtigung der Exponate ab 10:00 Uhr möglich
im Löwenpalais in der Koenigsallee 30-32, 14193 Berlin-Grunewald
Moderation: Ulli Zelle, rbb

Zu Besichtigen sind die Exponate ab 6. November im Löwenpalais.

Freuen Sie sich auf eine wundervolle Matinée und eine aufregende Auktion zu Gunsten der Aurelia Stiftung „Es lebe die Biene!“.

Wir bitten um verbindliche Reservierung und Anmeldung bis zum 7. November 2018
per Fax 030. 577 00 39 61 oder
E-Mail an E-Mail schreiben

Aurelia Auktion „Die Biene als Muse“

Viele berühmte Kunstwerke sind Ausdruck der „Faszination Biene“. Für die erste Auktion der Aurelia Stiftung haben sich zeitgenössische Künstler*innen von der Bienen-Muse küssen lassen und spenden ihre Malerei und Grafik, Skulptur und Fotografie als Zeichen ihrer Bewunderung. All diesen Menschen liegt das Wohl der Bienen am Herzen. Diese ansehnliche Sammlung von Exponaten wird in Kooperation mit dem Auktionshaus Christie´s zu Gunsten der Aurelia Stiftung „Es lebe die Biene!“ versteigert.

Christiane Gräfin von Rantzau wird die Auktion leiten und auch Besonderheiten unter den Hammer bringen. So gibt es neben Kunstwerken zum Beispiel die Gelegenheit, einen Spaziergang mit dem Philosophen Wilhelm Schmid zu ersteigern, eine persönliche Führung im Bundestag mit dem Besuch der Bundestagsbienen oder die Ballerina und Choreographin Xenia Wiest zu treffen. Die Haute Couture Modistin Fiona Bennett kreiert eigens einen Hut mit Blüten „Die Biene behüten“. Hut ab! und herzlichen Dank an alle Unterstützer*innen dieser außergewöhnlichen Matinée.

Falls Sie in Betracht ziehen kräftig mitzusteigern, sind Sie herzlich eingeladen.
Gerne schicken wir vorab Informationen.

» Auktionskatalog als Download

Unser Dank geht an folgende Künstler*innen, Galerien und Persönlichkeiten
für die Unterstützung bei der Auktion „Die Biene als Muse“

  • Elvira Bach
  • Fiona Bennett
  • Mariano Rinaldi Goñi
  • Jörg Immendorff
  • Franziska Klotz
  • Helge Leiberg
  • Sigrid Nienstedt
  • Martin Peterdamm
  • Rebecca Raue
  • Bärbel Rothhaar
  • Michael Sailstorfer
  • Michael Schackwitz
  • Wilhelm Schmid
  • Caroline Weihrauch
  • Donata Wenders
  • Simone Westphal
  • Xenia Wiest
  • Jeanette Zippel

Schöne Biene

Elvira Bach

Acryl auf Papier, 48x36cm, 2018

Bienenkönigin

Die in Berlin lebende Malerin Elvira Bach studierte von 1972 bis 1978 an der Hochschule der Künste in Berlin bei Hann Trier. Als einzige Frau im Umfeld der  neoexpressiven „Jungen Wilden“ und nach ihrer Einladung zur documenta 7 nach Kassel im Jahre 1972 erlangte sie rasch bundesweiten und internationale Anerkennung. Die Mutter zweier Kinder  avancierte zu einer der bekanntesten Malerinnen Deutschlands. Ihre kraftvollen, farbprächtigen Frauenbildnisse hängen in Museen und Sammlungen auf der ganzen Welt.

Im Mittelpunkt ihres künstlerischen Schaffens steht seit Anbeginn die Frau in all ihren Facetten des Menschseins, in ihrer Kraft und Stärke, aber auch Verletzlichkeit und Zerbrechlichkeit, vor allem aber als unabhängige und selbstbestimmte Frau. Elvira Bach hat die Frau an die Rampe gestellt, ihr breite Schultern und große Hände gegeben, sie geschmückt und ihr Sinnlichkeit und Stärke zugemalt. Ihre Bilder sind Leuchttürme weiblicher Kraft.

Seit vierzig Jahren faszinieren ihre Frauenbildnisse, die mit überbordender Farbigkeit und hypnotischer Direktheit einen unbändigen Lebenswillen zeigen und alle Facetten des Menschseins spiegeln. Für die Aurelia-Stiftung hat sie eine „Schöne Biene“ gemalt. Wenn diese Königin Ihre Wand schmücken soll, dann heben Sie rasch Ihre Hand.

Schöne Biene

Acryl auf Papier, 2018
Größe: 48x36cm

Unser Dank gilt der Künstlerin

Bienen Barett

Fiona Bennett

Bienen Barett

Wer an Fiona Bennetts Hut-Palast an der Potsdamer Straße vorbeischlendert, kann gar nicht anders als stehenbleiben. Nicht nur das außergewöhnliche Arrangement, das durch das Schaufenster zu sehen ist – wie das Bühnenbild einer Theaterinszenierung – fesselt den Passanten, sondern die aufsehenerregende Kreation, die darin zu entdecken ist! Jeder Hut der britisch-deutschen Haute-Couture-Modistin ist ein Blickfang, eine originelle Interpretation des Themas Kopfbedeckung, voller Lebensfreude, Stolz und Humor. Neben ihrer eigenen Kollektion stattet Fiona Bennett Bühnen- und Fashion Shows aus, Filmproduktionen und Fotoshootings.

Zwei goldleuchtende Bienen landen auf der mit einem feinen Wabennetz überzogenen Baskenmütze. Sie sind mit goldenem und pechschwarzem Faden kunstvoll auf die Mütze gestickt, wodurch die beiden Glanzstücke zum erhabenen Blickfang werden. Damit bereichern Sie aufsehenerregend und elegant jede Gesellschaft, zu jeder Gelegenheit. Lassen Sie sich von den beiden güldenen Bienen gut be-hüten, fangen Sie anerkennende Blicke und gehen lächelnd Ihres Weges.

Ein Löffel „Bundestagsblüte“ bitte

Ein Löffel „Bundestagsblüte“ bitte

Auch im Zentrum der Macht sind sie angekommen! Seit 2016 stehen Bienenstöcke im Hof des Paul-Löbe-Hauses, gleich neben dem Reichstag. Sechs Völker mit zusammen fast 100.000 Bienen produzieren bis zu 100 Kilo Honig im Jahr. Dieser wird als „Bundestagsblüte“ unter anderem im Bundestagsshop verkauft; der Erlös kommt bienenfreundlichen Projekten zugute. Ziel der rot-grünen Initiative ist es, auf die schwindende Zahl der Insekten und die lebenswichtige Rolle, die Bienen für unser Ökosystem spielen, hinzuweisen. 

Sind Sie an einer exklusiven Führung durch den Bundestag samt Kuppelbesuch interessiert? Inklusive Imbiss in der Abgeordneten-Cafeteria („Lampenladen“ genannt) und einem abschließenden Besuch bei den Bundestagsbienen? Natürlich bekommen Sie - sollten Sie der Meistbietende sein - zum krönenden Abschluss noch ein honigsüßes Glas „Bundestagsblüte“ überreicht.

Aus der Serie „Locura-Tropical“

Mariano Rinaldi Goñi

Öl auf Leinwand, 18 x 25 cm, 2012-15

Wahnsinnsfrauen tropical

Mariano Rinaldi Goñi (MAO), 1972 in Buenos Aires geboren, machte sich 1994 aus Argentinien auf den Weg nach Berlin. Eigentlich wollte er nur kurz bleiben, doch die Berlin-Gravitation ließ ihn nicht mehr los. Er malt mit Schwung und großer Geste. Malerei ist für ihn eine eigene Sprache, bei der er sich von seiner Intuition und seinen Improvisationskünsten treiben lässt. Der impulsive Südamerikaner hat eine große Affinität zu Wagner: Die Wallküren inspirierten ihn zu großformatigen Bildern einer heidnischen Götterwelt, voller Leidenschaft und Eros.

Sein Zyklus „La Locura tropical“ (Der tropische Wahnsinn) besteht aus geheimnisvollen Frauenbildern. Unsere dazu gehörige Miniatur zeigt eine blonde Dame auf dem Badetuch. Das Schwarz ihres Badeanzugs in Kombination mit dem Braun ihres Teints gemahnt an die schwarz-braune Färbung eines Bienenkörpers. Wer die schöne Dame, die so herrlich mit den einladenden Blautönen von Meer und Himmel kontrastiert, besser kennenlernen möchte, sollte ihr schnellstens eine Offerte machen.

Aus der Serie „Locura-Tropical“; o.T.
Öl auf Leinwand, 2012-15
18 x 25 cm

Unser Dank gilt dem Künstler und der Galerie Deschler.

Malerbiene

Jörg Immendorff

Siebdruck, 2 Farben, 59,5 x 79,5 cm, 1993

Jörg, die fleißige Imme

Jörg Immendorff, der leider viel zu früh im Jahr 2007 verstarb, ist einer der bekanntesten deutschen Künstler der Gegenwart. Er ist eine Institution, nahm an Ausstellungen wie der documenta, Zeitgeist oder der Biennale teil. Der studierte Bühnenbildner und Beuys-Schüler malte gegenständlich mit politisch-gesellschaftskritischen Inhalten wie in seinem Bilderzyklus „Café Deutschland“. Daneben schuf er expressive Plastiken wie sein bunt verspieltes „Brandenburger Tor“.

In der Tradition des Simplizissimus, der satirischen Wochenzeitschrift aus dem vorletzten Jahrhundert, grinst uns das Alter Ego des Künstlers, die „Malerbiene“, als schwarzgelbe Karikatur aus dem Bild heraus an. Immendorff macht sich startbereit, um an die Arbeit zu gehen: Der schöpferische Akt des Bestäubens einer Leinwand mit seinem überdimensionalen Pinselbesen.

Immendorffs letztes Werk war die Malerbiene „Imme“, wie ein alter Begriff für die Biene lautet. Die Skulptur verkörpert eine 1,50 Meter große Biene mit Pinselbesen. Der heute angebotene Siebdruck aus dem Jahre 1993 kann also als frühe Vorstudie zu Immendorffs letztem Werk angesehen werden. Das macht das Bild zu etwas ganz Besonderem, noch wertvoller und interessanter.

Malerbiene

1993
Siebdruck, 2 Farben
59,5 x79,5 cm
Aufl. 66

Dank an die Galerie Breckner

„Honigdicke Freunde für immer!“

Mario von Jascheroff

Mario von Jascheroff

Mario von Jascheroff ist Schauspieler, Sprecher und Regisseur.  Er schrieb für 129 Folgen der „Biene Maja“ die Dialogbücher und führte Regie bei der Synchronisierung der beliebten Erfolgsserie. Er hat seiner Protagonistin und den sie umgebenen Charakteren zur allgemeiner Beliebtheit verholfen, weil er sie so sympathisch und leichthändig in Szene setzte.

Herr von Jascheroff gestattet uns einen Blick hinter die Kulissen zu werfen: wir dürfen ihn in der Regiekabine besuchen und ihm bei der Filmsynchronisierung über die Schulter gucken. Mit seinem Fundus an unzähligen Sprecherrollen und Regiearbeiten ist er eine wahre Schatzgrube, voller Geschichten aus der Welt der laufenden Bilder. Auch wenn die beliebte Biene im Mittelpunkt steht, wird ganz automatisch - wenn Sie ihn treffen - die berühmteste Maus der Welt ein Thema sein. Mario von Jascheroff ist seit Mitte der Neunziger die deutsche Stimme von Micky Maus! (Vielleicht wollen Sie auch mal selber einen Satz ins Mikrofon sprechen und sich auf diese Weise als Trickfilmheld in einer Szene erleben?) Greifen Sie zu, eine solche Chance bekommt man nicht alle Tage.

Unser Dank gilt dem Regisseur

Imker

Franziska Klotz

Öl auf Leinwand, 70x96 cm, 2012

Bienenmenschen

Franziska Klotz (Jg. 1979, Dresden) wurde im Jahr 2005 nach Abschluss ihres Studiums an der Kunsthochschule Berlin-Weißensee gleich bei ihrer ersten Ausstellung entdeckt. Ein paar Monate später stellte sie in Mailand aus, es folgten Moskau, San Francisco, L.A., Wien und Paris. Malerei besteht für sie aus Experimenten mit Farbe, aus einem Nebeneinander von Figuration und Abstraktion. Die Künstlerin nutzt manchmal auch die Finger statt den Pinsel, um noch näher dran und drin im Bild zu sein.

Wir sehen zwei Astronauten, die gerade dabei sind mit einer anderen Lebensform in Kontakt zu treten… - Oder sind es doch zwei Imker in ihrer weißen Schutzbekleidung? Die roten Plastikhandschuhe der Figur im Vordergrund deuten darauf hin, dass der Imker oder die Imkerin mit Milchsäure einen die Honigbiene bedrohenden Parasiten bekämpft. Auf der in Weißtönen dominierten Leinwand wirken die Bienen wie dahingetupft, als seien sie beim Action Painting auf der Leinwand ausgeschwärmt. Der ärgste Feind der Bienen bleibt jedoch der Mensch. Schützen wir unsere bedrohten Mitgeschöpfe, so schützen wir in letzter Konsequenz uns selber. Auch die Ersteigerung eines Bildes kann dabei helfen!

 

Imker

Öl auf Leinwand, 2012
70x96 cm

Unser Dank gilt der Künstlerin und der Galerie Kornfeld

Hotte Biene

Helge Leiberg

Öl auf Leinwand, 60x80cm, 2018

Primaballerbiena

Dass Maler nicht nur malen, zeigte Helge Leiberg immer wieder. Auch Kombinationen mit Film und Tanz wurden Bestandteil von Präsentationen seiner Kunst. Mit Christa Wolf, Corinna Harfouch und Peter Lohmeyer veranstaltete er Performances. Nach Studienaufenthalten in Italien, Nepal, China und Amerika nahm er 2005 an der Biennale in Peking teil. Seine Werke wurden nicht nur in zahlreichen deutschen Städten, sondern auch in Seoul, Wien, Madrid, Singapur, London und Budapest sowie in Portugal, Brasilien und Griechenland ausgestellt. Mit seinen meist schwarzen Figuren, die vor farbigem Hintergrund in springenden, hüpfenden und rennenden Bewegungen das Leben als Tanz und Ekstase zeigen, spricht Helge Leiberg viele Kunstsammler an.

In eleganter Pose verweist Helge Leibergs Bienenballerina auf die Tatsache, dass Bienen „in echtem Leben“ Tänzerinnen sind, die mit Hilfe des Tanzes kommunizieren. Durch Schwänzel-, Zitter- oder Rütteltanz zeigen sie ihren Kolleginnen die Lage der nächsten Futterquelle an. So wird der Tanz zur existenziellen Kunstform, die für das Überleben wichtig ist. Auch wir brauchen Kunst zum Leben: Als Nahrung für die Seele - greifen Sie zu!

„Hotte Biene“

2018, 60x80cm; Öl auf Leinwand
Dank dem Künstler und der Galerie Michael Schultz.

Dank dem Künstler und der Galerie Michael Schultz

Frachtflugbiene

Sigrid Nienstedt

Öl auf Leinwand, 40x40cm, 2018

Frachtflugbiene (alternativ Cargo Biene)

Sigrid Nienstedt studierte an der HBK Braunschweig bei Ben Willikens, als dessen Meisterschülerin sie ihre Ausbildung 1987 beendete. Seitdem konzentriert sie sich auf Tier- und Landschaftsbilder in Öl. Nachdem sie mit der Darstellung von Insekten begann, folgten Bildserien von Fischen und Vögeln, seit etwa zehn Jahren ergänzen Säugetiere ihr Repertoire. Mit stofflich ausgearbeiteten Details präsentiert sie die Fauna in meist sparsamen Kompositionen und ungewöhnlichen Ausschnitten vor monochromen Farbflächen.

So auch das verblüffend lebensecht gezeichnete Prachtexemplar einer Pollensammlerin, die voll beladen mit ihrem „Pollenhöschen“, wie der Fachausdruck lautet, zurück in den Bienenstock fliegt. Hier wird sie gleich den jüngeren Arbeiterinnen das sogenannte „Bienenbrot“ übergeben. Damit der pralle Ballen voller Pollen während des Fluges nicht herunterfällt, wurde er vorher mit Nektar aus dem Honigmagen zu einer klebrigen Masse geformt. Man spürt förmlich, dass die schwere Last für die ganz frisch von Sigrid Nienstedt auf der Leinwand verewigte Biene kein Honigschlecken ist. Die tapfere Biene können wir leider nicht entlasten, unseren Geldbeutel schon – natürlich nur für die gute Sache.

Frachtflugbiene (alternativ Cargo Biene)

40x40cm
Öl auf Leinwand
2018

Unser Dank gilt der Künstlerin und der Galerie Schmalfuß

Fotoshooting de Luxe

Martin Peterdamm

Fotoshooting de Luxe

Der Werbe- und Modefotograf Martin Peterdamm wurde in den letzten Atemzügen der 70er-Jahre, zwischen Disco und Friedensbewegung geboren. Zunächst studierte er in Bremen Wirtschaftswissenschaften, wendet sich dann jedoch der ihn herausfordernden Welt der Kreativität zu. Sein Spieltrieb und sein Wille zur Selbstverdinglichung ließen ihn den Lebensweg der Fotografie beschreiten. Seine Porträts - darunter zahlreiche bekannte Künstler - sind hochästhetisch und gleichzeitig von großer Natürlichkeit, ein Spagat, der seine Fotos so einzigartig macht.

Die von ihm Fotografierten feiern ihn:
„Martin Peterdamm bringt ganze Geschichten in ein Bild und schafft es, eine Stimmung exakt einzufangen.“
„Wer WOW-Fotos haben möchte geht zu Martin Peterdamm. Unbändige Neugier, unglaublich gut geschultes Auge, ein großes Talent“
„Er kreiert eine zwischenmenschliche Atmosphäre, in der man sich wohl fühlt.“
„Stilsicher, humorvoll, provokant, modern, individuell! Ich habe mich vor der Kamera nie wohler gefühlt. Wer glaubt, nicht fotogen zu sein, sollte sich von ihm fotografieren und vom Gegenteil überzeugen lassen.“

Martin Petermann bietet exklusiv ein professionelles Fotoshooting für Sie an. Greifen Sie den Stier bei den Hörnern, nehmen Sie die Gelegenheit wahr, stürzen Sie sich ins Abenteuer. Danach werden Sie sich so sehen, wie Sie sich schon immer sehen wollten - und die Welt Sie sehen sollte!

Unser Dank gilt dem Künstler.

Horizont öffnen

Rebecca Raue

Acryl, Bleistift, Buntstift, Kohle, Pastell, Papier, Pappe und Stift auf Papier auf Alu-Dibond, 30 x 40 cm, 2018

Jeder Mensch ist ein Künstler - und jede Biene auch!

Rebecca Raue studierte an der Berliner Universität der Künste, wo sie Schülerin von Georg Baselitz und Meisterschülerin von Rebecca Horn war. In ihren Bildern verbindet sie Malerei, zeichnerische Elemente, Fotografien und Schrift. Ihre oft mit pastellfarbenen Flächen auf weißem Grund komponierten Werke haben immer auch eine politisch-philosophische Ebene.

Im Zentrum der Collage „Horizont öffnen“ steht ein lachender, sich tatendurstig die Hände reibender Josef Beuys, der auch 30 Jahre nach seinem Tod immer noch über alle Maßen strahlkräftige Kunstschamane. Dieser ausgelassene Moment wurde seinerzeit von Angelika Platen festgehalten, die durch ihre unzähligen Künstlerportraits bekannt gewordene Fotografin.

Beuys sah in dem Bienenvolk seine Idee von der Sozialen Plastik verwirklicht, denn hier existiert die Bereitschaft zusammenzuarbeiten und sich selbst zurückzustellen um etwas für das Allgemeinwohl zu erreichen. So war eins seiner zentralen Werke die „Honigpumpe“, eine raumgreifende Installation bei der 150 kg Honig durch ein riesiges Schlauchsystem gepumpt wurden. Beuys erweiterte also unseren Kunstbegriff und Horizont gleichermaßen. Freuen Sie sich an Rebecca Raues sympathischer Hommage, die so viel positive Energie ausstrahlt, dass man sie am besten gleich mit nachhause nimmt.

Horizont öffnen

2018
Acryl, Bleistift, Buntstift, Kohle, Pastell, Papier, Pappe und Stift auf Papier auf Alu-Dibond
30 x 40 cm

Unser Dank gilt der Künstlerin.

Aphrodite

Bärbel Rothhaar

Objektkasten: Wachsabguss und natürlicher Wabenbau in einem Imkerrahmen, 56 x 40 x 15 cm, 2013

„Sei Teil von etwas Größerem als dir selbst, baue für die Zukunft, tanze“
(Claire Preston in „Bee“)

Bärbel Rothhaar, die an der Berliner HdK studierte, ist in allen Kunstdisziplinen zuhause. Malerei, Skulptur, Video und Performance. Doch egal welches Genre, fast immer spielen darin Elemente aus der Natur eine Rolle.

Eine ganz besondere Stellung in ihrem Werk nehmen jedoch die Bienen ein. So lebte sie im Jahr 2004 für mehrere Wochen in ihrer Wohnung mit einem Bienenvolk zusammen, das in einem Bienenstock aus Glas untergebracht war. 2012 richtete sie sogar in einem Mecklenburger Hotel ein temporäres Bienen-Hotelzimmer ein. Für ihre Bienenprojekte arbeitet Bärbel Rothhaar mit Imkern und Bienenforschern zusammen. In ihren Werken werden die Bienen Partner im kreativen Prozess, es kommt zur künstlerischen Kollaboration Mensch-Biene/Biene-Mensch, absichtsvolles Handeln und instinktgesteuerte Abläufe greifen ineinander.

In der Skulptur „Aphrodite 1“ ist eine Wachsmaske der antiken Plastik „Kauernde Aphrodite“ von den Bienen transformiert worden: Die Wachsabformung und der Wabenwildbau haben zusammen ein geheimnisvoll magisches Werk entstehen lassen. Holen Sie sich die metamorphosierte Göttin der Liebe, der Schönheit und sinnlichen Begierde in Ihren häuslichen Bienenstock!

Aphrodite

Objektkasten, 2013
Wachsabguss und natürlicher
Wabenbau in einem Imkerrahmen
56 x 40 x 15 cm

„Bienenräume – Honigbienen in Kunst und Wissenschaft“

Seit 2004 führen die Biologin Dorothea Brückner und die Künstlerin Bärbel Rothhaar einen innovativen Dialog, wobei sie an das Thema der Honigbiene stets aus zwei unabhängigen Blickwinkeln herangehen. In fünf Kapiteln werden die Themen: Wachs, Schlaf, Duft, Raumkognition und Pollen von künstlerischer und wissenschaftlicher Seite betrachtet.

Be part of something bigger than yourself, build for the future, dance.

Unser Dank gilt der Künstlerin.

Farben aus dem Tear-Reich

Michael Sailstorfer

Silicone, lipstick, 50x40x2cm, 2018

Farben aus dem Tear-Reich

Michael Sailstorfer hat mit seiner Aktion „Facotries“ zur IGA Berlin ein ausdrucksstarkes, eindringliches und strahlendes Zeichen für die Koexistenz von Mensch und Biene gesetzt.  Er hat die Bienen zur Mitarbeit eingeladen, die Bienen haben das Angebot angenommen und die von ihm geschaffenen Maskenskulpturen vollendet. Die aus dieser Aktion entstandenen Bronzeskulpturen stehen nun in den Gärten der Welt und legen dauerhaft Zeugnis von der fruchtbaren Zusammenarbeit ab.

Oft geht Michael Sailstorfers Kunst mit der Natur eine fantastische, nicht selten eine sehr überraschende Symbiose ein.

Seine Tränenbilder aus diesem Jahr sind mit Lippenstift auf Silikon gemalt, eine Ode an den spielerischen Umgang des Künstlers mit unterschiedlicher Materialität. Die wichtigsten Bestandteile eines Lippenstifts sind Wachs und Farbe. Hier schließt sich der Kreis zu den Bienen, denn diese Komponenten spielen auch in ihrem Kosmos eine entscheidende Rolle.

Sailstorfs „Tears“ sind also keine Tränen der Trauer, sondern Freudentränen. Freuen auch wir uns an seiner Kunst und sagen Ja zu seinem Angebot.

Tear 49 MAC HELLEBORE, 2018

Silicone, lipstick
50x40x2cm

Dank an den Künstler.

Flowers

Michael Schackwitz

Tempera auf Papier, 125 x 165 cm, 2009

Farbenrausch im Blumenmeer

Wenn man einen Raum betritt, in dem ein Gemälde von Michael Schackwitz hängt, bleibt man unwillkürlich stehen: Dieser Explosion leuchtender Farben kann man nur mit beiden Beinen auf dem Boden widerstehen. Der gebürtige Berliner studierte an der Hochschule der Künste, gewann 1981 den Preis der Darmstädter Sezession und ist seit seiner Teilnahme an der legendären ZEITGEIST-Ausstellung von 1982 ein hoch geschätzter Künstler. Arbeitsaufenthalten in Italien und Spanien folgten Ausstellungen in Berlin, Düsseldorf, New York, Chicago und Japan. Seine großformatigen Bilder sind immer ein Blickfang.

Michael Schackwitz‘ Farbenrausch „Flowers“ lässt uns ein schillerndes Blumenmeer überfliegen. Wir sehen die Blüten aus der Bienenperspektive: saftig sattfarben fordert die Pflanzenpracht uns auf ihren Nektar visuell aufzusaugen, um so ihre Pollen in der Welt zu verbreiten. Wollen wir uns also nicht verweigern und folgen diesem lebensfrohen Appell mit der Kunst zu verschmelzen. Werden wir Bestäuber und Bestäuberin und gehen die fruchtbare Symbiose mit der Pflanzenwelt ein.

„Flowers“ 

125 x 165 cm incl. Rahmung,
 2009
Tempera auf Papier

Unser Dank gilt dem Künstler.

Ist die Biene der neue Eisbär?

Wilhelm Schmid

Ist die Biene der neue Eisbär?

Der Philosoph Wilhelm Schmid ist der populärste Philosoph Deutschlands. Wenn das Wort philosophische Lebenskunst fällt, weiß jeder, wer gemeint ist. Wilhelm Schmid ist ein Philosoph der Bejahung- darin unterscheidet er sich von den meisten zeitgenössischen Kollegen. Schmid hat eine wunderbare praktische Philosophie der Lebenskunst entwickelt, ohne in Trivialitäten abzugleiten. Mit seinen Schriften zur Kunst des Älterwerdens, zur Selbstfreundschaft, zur Sinnhaftigkeit und vielen anderen Themen schenkt er vielen Menschen in unübersichtlich gewordenen Zeiten, Halt und Orientierung. Sein größter Erfolg „Gelassenheit- was wir gewinnen, wenn wir älter werden“ verkaufte sich beeindruckende 500.000 Mal- 145 Wochen stand dieser Titel auf der Spiegel-Bestsellerliste. Seine Bücher wurden in viele Sprachen übersetzt.

Wenn Sie diese blühende summende Gelegenheit beim Schopfe packen wollen, heben Sie Ihre Hand. Philosophieren Sie mit dem charmanten Professor in Ihrem Lieblingscafé über Ihre persönlichen Fragen wie beispielsweise: Wie gelingt ein sinnvolles Leben? Wird das Glück überschätzt? Ist die Biene der neue Eisbär?

Dank dem Philosophen.

Bee a(r)t work

Caroline Weihrauch

Öl auf Leinwand, 70 x 40cm, 2018

Bee a(r)t work

Caroline Weihrauchs farbenfrohe Bilder sind expressiv realistisch. Sie steigert die abgebildeten Objekte und Szenen ins Erhabene und stellt sie eine Spur intensiver dar, als die „schnöde Wirklichkeit“ es hergibt. Ihre Stillleben, Interieurs und Landschaftsbilder animieren zum Wegträumen. Sie selbst nennt ihre Gemälde eine „Liebeserklärung an die Schönheit der Dinge, des Lebens“.

Ihre floralen Motive schwelgen stimmungsvoll in barocker Farbenpracht. Eine imposante Biene ist hochkonzentriert bei der Arbeit, sie saugt den Nektar aus einem leuchtend gelben, schmalblättrigen Korbblütler. Die Pollen, die sie dabei aufnimmt, wird sie in die Welt hinaustragen und auf diese Weise den Fortbestand der Flora sichern. Sorgen wir dafür, dass sie weiter ungestört ihrer Arbeit nachgehen kann. Setzen Sie ein Zeichen und holen Sie sich durch Caroline Weihrauchs Bild noch mehr Farbe in Ihr Leben.

Rosi im Schlosspark

70 x 40cm
Öl auf Leinwand
2018

Unser Dank gilt der Künstlerin.

Floret II

Donata Wenders

Silver gelatin print, 25,6 x 16,5 cm, 2013

Küss’ die Hand Madame

Donata Wenders arbeitete nach Ihrem Film- und Fotografiestudium bei verschiedenen Filmproduktionen, bis sie sich ganz aufs Fotografieren fokussierte. Als Fotografin „sucht sie nach dem Wesen einer Sache. Sie versucht nicht, etwas extra sichtbar zu machen oder zu zeigen, sondern sie geht dem nach, was sie berührt. Sie sucht fast nach dem Unsichtbaren – das natürlich immer sichtbar ist“.

Meistens lichtet Donata Wenders Menschen ab. Sie ist aber auch Fotografin am Set der Filme ihres Ehemanns Wim Wenders. Auf diese Weise ist sie vielen Künstlern während der Dreharbeiten mit ihrer Kamera ganz nah gekommen und hat zahlreiche von ihnen über längere Zeit fotografisch begleitet.

Ihr Schwarzweiß-Foto „Floret II“ wirkt wie dahingehaucht: eine Frauenhand hält ein zartes Blümlein in ihren Fingerspitzen. Grazil, poetisch, porzellanen. Eine Blumenhand, die an unsere Sensibilität appelliert. Bleiben wir empfind- und achtsam, dann erkennen wir die Schönheit des Lebens. - Heben Sie einfach Ihre Hand und sagen Sie Ja.

 

Floret II

Berlin, 2013
Silver gelatin print
25,6 x 16,5 cm (image)
Edition of 7 + 2 APs

Dank an die Künstlerin.

White Bee

Simone Westphal

Wolle, 35cm,

Achtung, Bienen-Lady im Anflug

Simone Westphal liebt die Abwechslung. Ihre Vielfältigkeit spiegelt sich in ihren Motiven und Materialien wider. Dabei ist der rote Faden ihrer Arbeiten der Realismus und die Suche nach Natürlichkeit, die besonders in ihren Acrylarbeiten auf Leinwand zum Ausdruck kommt. Für ihre filigrane Papiermalerei kocht, bleicht und färbt sie Maulbeerbaumfasern. Dabei findet der Malprozess direkt während des Papierschöpfens statt, so dass Papier und Motiv verschmelzen. Auch das natürlich Material Wolle hat sie inspiriert. Sie schafft Figuren, Köpfe und ganze Miniaturszenen aus Filz. Einige ihrer gefilzten Puppen stellen sogar bekannte Künstler wie Jackson Pollock dar.

Oder - wie in unserem Fall - eine freche Biene mit hochstehenden Hörnerzöpfen, die der blonden Schwester von Pipi Langstrumpf ähnelt. Fliegen wir ein Stück des Weges zusammen mit der blütenweißen Biene, bis sie einen neuen heimischen Bienenstock gefunden hat. Vielleicht bei Ihnen zu Hause?

White Bee

35cm
Wolle

Unser Dank gilt der Künstlerin.

Königlich

Xenia Wiest

Königlich

Wenn die Ballerina des Staatsballetts Berlin Xenia Wiest tanzt, zeigt sie uns, zu welcher Eleganz und Lebendigkeit, zu welchen akrobatischen Tollkühnheiten, zu welcher Schönheit im Ausdruck ein Mensch fähig ist. Gerade wieder stellte Xenia Wiest in "Your passion is pure joy to me" ihr großes Talent unter Beweis: dynamisch und energiegeladen wie ein Wirbelwind- doch immer anmutig- scheint sie in Momenten über die Bühne zu "fliegen". Dass ihr Tanz so leicht aussieht und der Zuschauer den Eindruck bekommt, als könnte sie für einen kurzen Moment der Schwerkraft trotzen, dazu braucht es neben Begabung auch harte Arbeit und viel Disziplin. Auch die Bienen sind für ihren Fleiß und ihren Ensemblegeist bekannt- und auch die Bienen kommunizieren durch das Medium Tanz mit ihren Mitgeschöpfen. Xenia Wiest ist eine (Bienen)Königin ihres Faches- und: Sie tanzt nicht nur, sie ist auch Choreographin. Heben Sie anmutig Ihre Hand und erobern Sie sich lächelnd eine Begegnung mit einer spannenden Künstlerin. Schauen Sie bei den Proben zu, und lernen Sie bei einer Begegnung mit Frau Wiest Spannendes und Anregendes aus der Welt des Tanzes kennen.

Unser Dank gilt der Tänzerin

Ein Bienenreich voller Kunst

Jeanette Zippel

Tuschezeichnung auf Bütten, 50 x 67,5 cm, 2013

Ein Bienenreich voller Kunst

Jeanette Zippel schlägt eine Brücke zwischen Kunst und Natur. Schon während ihres Studiums der freien Malerei an der Akademie der bildenden Künste München begann sie Mitte der achtziger Jahre mit und über Bienen zu arbeiten. Sie schuf Skulpturen, Objekte, Zeichnungen, Malerei, Video- und Bodeninstallationen. Die Künstlerin und Imkerin macht jedoch nicht nur Kunst über Bienen, sondern auch für Bienen, in dem sie Bienenstöcke gestaltet und Bienengärten konzipiert. Auf diese Weise fügt sie der Beziehung zwischen Mensch und Natur eine neue künstlerische Dimension hinzu.

In „fliegen/Flugschreibung Nr. 33/9“ schwebt eine tiefschwarz getuschte Biene über das weiße Büttenpapier, wie ein Gedicht, komponiert aus asiatischer Kalligrafie. Durch expressionistisch platzierte Pinseltropfen an der Peripherie des anmutigen Bienenkörpers, haben wir für einen kurzen Moment den Eindruck, wir schauen der Künstlerin beim Akt des Tuschens über die Schulter. Sind Sie auch durch diese klare und hochästhetische Erscheinung wie beflügelt? Dann greifen Sie zu, Jeanette Zippels Biene wir Ihnen Flügel verleihen!

fliegen
Flugschreibung Nr. 33/9

Größe: 50 x 67,5 cm
Tuschezeichnung auf Bütten
2013

Unser Dank gilt der Künstlerin

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